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Die Geschichte der Schweinchenvilla

Ende 2005 hat meine Frau sich bereit erklärt, 

das Meerschweinchen meiner Schwiegereltern zu übernehmen. Ich wollte eigentlich 

gar keine Haustiere. Als „Schröder“ dann bei uns war, kam er kaum aus 

seinem Häuschen und war überhaupt sehr ängstlich.

 


Wir besorgten uns Literatur und erfuhren, dass Meerschweinchen 

nicht einzeln gehalten werden sollen. Also musste noch ein Meerschweinchen her. „King Kong“ war 

eine schwarze Rosette. Kaum hatte Schröder Gesellschaft, war er nicht mehr wiederzuerkennen. Die Beiden tobten 

durch den Käfig und hatten sichtlich Spaß. Und ich war infiziert. 

Irgendwann waren es dann fünf Meerschweinchen.

Zuerst benutzten wir die handelsüblichen Plastikkäfige mit Gitterdach. Die gefielen uns nicht, 

weil man die Schweinchen gar nicht richtig beobachten konnte. Also durchsuchte ich das Internet nach geeigneten Käfigen,

 in denen man die Kleinen auch sehen konnte. Ich fand einige schöne Käfige, aber die waren sehr teuer und so kam mir die Idee, 

es selbst zu versuchen. Werkzeug hatte ich und mit Holz kenne ich mich aus. 

Also baute ich unseren ersten Käfig.


 


Einen Monat später kam meine Nichte zu Besuch, sah den Eigenbau und war hin und weg. 

Da war mir klar, dass ich noch einen Käfig bauen musste. Und so ging es immer weiter. Es kamen immer mehr Leute auf mich zu, 

die einen Käfig haben wollten. „Nebenbei“ habe ich dann auch Häuschen und Unterstände entworfen und gebaut. 

Ich habe mich selbständig gemacht und meine Produkte auf Ausstellungen und im Internet verkauft.



Die Nachfrage an Käfigen hat nachgelassen, sodass ich jetzt nur noch 

Häuschen, Unterstände und Heuraufen herstelle. Ich entwickle immer mal wieder neue Häuschen. 

Dieses Jahr entstand z.B. die Westernstadt.



Material

Alle Produkte bestehen aus 18 mm starkem Leimholz Fichte. Alles wird einzeln in liebevoller Handarbeit gefertigt.